SPD Schlitzerland

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Großes Interesse in Unter-Wegfurth

Veröffentlicht am 26.02.2026 in Kommunalpolitik

SPD Schlitzerland unterwegs in der Heimat

Schlitz. Am letzten Montag trafen sich die heimischen Sozialdemokraten zu einem kommunalpolitischen Gedankenaustausch mit den Bürgerinnen und Bürgern in Unter-Wegfurth. Es entwickelte sich eine interessiert geführte Debatte über viele aktuelle Aspekte der lokalen Politik in der Burgenstadt.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung machte Frank Döring bei seiner Begrüßung darauf aufmerksam, dass der diesjährige Stadtfeuerwehrtag von der örtlichen Wehr in Unter-Wegfurth vorbereitet und organisiert wird. Dies gab Gelegenheit, auf die Bedeutung des Brand- und Katastrophenschutzes im Schlitzerland hinzuweisen. Das freiwillige und ehrenamtliche Engagement in den Feuerwehren der einzelnen Stadtteile kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Die Einsatzkräfte gewährleisten den Brandschutz, bergen und retten Menschleben. Sie stellen auf diese Weise ein elementares Stück Daseinsvorsorge sicher. Dafür gebührt ihnen nicht nur Respekt und Anerkennung, sondern auch die tatkräftige Unterstützung in der Kommunalpolitik. Die Sozialdemokraten in der Burgenstadt jedenfalls verstehen sich immer als ein verlässlicher Ansprechpartner für die Belange des ehrenamtlichen Engagements.

Die interessiert geführte Debatte in Unter-Wegfurth beschäftigte sich ansonsten mit den desolaten Finanzen der Stadt, der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im Schlitzerland, der Betreuungssituation im Kindergartenbereich und auch mit dem Pflegebedarf einer älter werdenden Bevölkerung.

Auf ein ausgeprägtes Interesse stieß in Unter-Wegfurth ein lokales Problem. Die Rede ist von der Qualität des Trinkwassers aus dem Brunnen im Rodenbachgrund. Seit geraumer Zeit schon genügt es nicht mehr den gesetzlichen Erfordernissen. Kurzfristige Notlösungen sollten dauerhaft nicht den Weg weisen. Merkwürdigerweise scheinen das nur die Sozialdemokraten so zu sehen. Von den politischen Wettbewerbern ist jedenfalls keine vergleichbar lautende Wortmeldung bekannt. Die SPD-Fraktion hat das Problem in den aktuellen Haushaltsberatungen aufgegriffen und einen entsprechenden Haushaltsbegleitbeschluss eingebracht. Sein Wortlaut: „Für den Tiefbrunnen ‚Rodenbachgrund‘ ist zeitnah eine alternative Lösung zu finden, wenn die Reinigung sowie eine Reduzierung des Nitratgehalts im Wasser nicht erfolgreich sein sollte.“ Hinzukommen muss eine klare Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort sowie eine verlässliche Zeitperspektive.