
Kommunalpolitische Diskussion in Rimbach
Schlitz. Die Sozialdemokraten des Schlitzerlandes touren weiter durch die Heimat. Am letzten Montag machten sie einen Stopp in Rimbach.

Kommunalpolitische Diskussion in Rimbach
Schlitz. Die Sozialdemokraten des Schlitzerlandes touren weiter durch die Heimat. Am letzten Montag machten sie einen Stopp in Rimbach.
Die interessierten Ortsbürger informierten sich über die programmatischen Schwerpunkte der sozialdemokratischen Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 15. März. Ganz oben auf der Agenda stehen dabei die Interessen junger Familien. Sie sollten darauf vertrauen können, dass in der Burgenstadt Kindergartenplätze in ausreichender Zahl vorhanden sind. Und auch verfügbare Bauplätze in allen Stadtteilen sind vonnöten, um für junge Familien als Standort attraktiv zu sein.
Darüber hinaus muss die Versorgungsinfrastruktur stimmen, die das Alltagsleben und der demographische Wandel einfordern. Die betrifft sowohl die Sicherstellung des ärztlichen Leistungsangebots einerseits, wie auch ein verlässliches Angebot für pflegebedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger andererseits.
Die Bürgerinnen und Bürger dürfen zudem nicht überfordert werden mit den Steuern und Abgaben, die von ihnen zu entrichten sind. Bei diesem Thema wurde die Diskussion in Rimbach besonders lebendig. Sie entzündete sich an der Entwicklung der städtischen Finanzen während der letzten Jahre. Bekanntlich gibt es dazu bereits unmissverständlich mahnende Wort der kommunalen Aufsicht. Sie fordert einen solideren Umgang mit dem Geld der Steuerzahler ein.
Zwei Zahlen bringen in diesem Zusammenhang das Problem auf den Punkt. Zu Beginn der nun zu Ende gehenden Legislaturperiode, im Jahr 2021, waren 47.500 € fällig, um die Zinsforderungen der kreditgebenden Banken gegenüber der Burgenstadt zu befriedigen. Im Jahr 2026 sind es bereits 510.000 €. Ein Ende dieser Entwicklung ist zurzeit nicht in Sicht.

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