
SPD-Fraktion fragt nach
Schlitz. Mit einer parlamentarischen Initiative setzen die Sozialdemokraten in der Stadtverordnetenversammlung der Burgenstadt ein Thema auf die politische Tagesordnung, das auch viele Bürgerinnen und Bürger beschäftigt: die Zukunft der „Günthergasse 29/31“, an der zurzeit die Abrissarbeiten stattfinden.
In dem Konzept des ursprünglichen ISEK-Entwurfs war an dieser Stelle ein „Eingangsbereich ins Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität“ vorgesehen. Mit diesem Vorschlag ging die Erwartung einher, eine großzügige finanzielle Förderung des Vorhabens in Anspruch nehmen zu können. Davon ist offenbar keine Rede mehr.
Im Zuge der kürzlich absolvierten Haushaltsberatungen wurde stattdessen ein entsprechender Antrag der Sozialdemokraten – finanzielle Förderungen zu beantragen - von der Mehrheitsfraktion ohne Begründung abgelehnt. Das lässt vermuten, dass über die Zukunft des Platzes bereits entschieden wurde, ohne dass allgemein zugängliche Informationen vorliegen. Die SPD-Fraktion fordert nunmehr Transparenz in der Angelegenheit. Mit einem parlamentarischen Antrag wird der Magistrat aufgefordert, im zuständigen Ausschuss und/oder in der Stadtverordneten-versammlung die Pläne für die zukünftige Gestaltung des Platzes „Günthergasse 29/31“ vorzustellen.