Der Stein des Anstoßes
„Das reicht so nicht“
Schlitz. Die Baustelle auf der Landesstraße L3140 zwischen Willofs und der Abzweigung nach Wernges ist inzwischen wieder beseitigt. Von einer grundhaften Sanierung kann aber keine Rede sein.
Der Stein des Anstoßes
„Das reicht so nicht“
Schlitz. Die Baustelle auf der Landesstraße L3140 zwischen Willofs und der Abzweigung nach Wernges ist inzwischen wieder beseitigt. Von einer grundhaften Sanierung kann aber keine Rede sein.
Der Zustand der Straßen im Schlitzerland war kürzlich Gegenstand einer ausgiebigen Diskussion in der SPD-Fraktion des städtischen Parlaments der Burgenstadt. Anlass war die Baustelle auf der L3140 hinter Willofs. Mit ihr war die Hoffnung verbunden, dass der Straßenabschnitt zwischen Willofs und der Abzweigung nach Wernges eine grundhafte Sanierung erfährt. Nötig hat er es. Die Sozialdemokraten in der Schlitzer Stadtverordnetenversammlung setzen sich dafür schon seit längerem ein.
Die Enttäuschung über das nun zu besichtigende Ergebnis der Baumaßnahme stellt sich schnell ein. „Das reicht so nicht“, lautet die allgemeine Einschätzung, „und kann allenfalls als eine notdürftige Reparatur durchgehen.“ Ähnliches gilt auch für die Ortsdurchfahrt im Stadtteil Willofs. Sie verlangt ebenfalls nach einer grundlegenden Bearbeitung mit entsprechenden Verkehrsberuhigungs-Maßnahmen. Warum die vor ein paar Jahren aufgestellten Fahrbahneinengungen abgebaut wurden und trotz Forderungen aus dem Ortsbeirat nicht wieder aufgestellt worden sind, ist unerklärlich.
Darüber hinaus lässt ein weiteres „Verkehrsproblem“ nach Willofs schon lange auf sich warten. Die Rede ist von dem seit vielen Jahren angekündigten Radweg. Eine Anbindung an die Kernstadt fehlt bis heute. Und die offizielle Antwort auf die kürzlich gestellte Frage der Sozialdemokraten im Schlitzer Parlament nach dem Stand der Angelegenheit lässt wenig Hoffnung aufkommen, dass sich daran in naher Zukunft etwas ändern wird.

| Besucher: | 762342 |
| Heute: | 89 |
| Online: | 3 |