Führungsspitze der Freiwilligen Feuerwehren zu Gast bei der SPD-Fraktion

Veröffentlicht am 08.10.2020 in Presse

Brandschutz trifft Kommunalpolitik

Schlitz. Die letzte Sitzung der SPD-Fraktion des städtischen Parlaments fand unter besonderen Vorzeichen statt. Die Sozialdemokraten konnten die Führungsspitze der lokalen Brandschützer als Gäste begrüßen. Stadtbrandinspektor Frank Göbel und sein Stellvertreter, Jürgen Quanz, standen für einen ausgiebigen Gedankenaustausch zur Verfügung.

Frank Döring, SPD-Fraktionschef und früher selbst aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hutzdorf, begrüßte die Gäste und betonte, dass die Diskussion keine Tagesordnung kenne. Es gehe um einen thematisch offenen Gedankenaustausch. Alle beidseitig interessierenden Fragen sollten zur Sprache kommen. Der Gesprächsfaden spannt dann auch einen weiten Bogen und berührte aktuelle wie grundsätzliche Aspekte.

Stichwortartig einige Beispiele:

  • Probleme eines möglichen Einsatzes auf dem Marktplatz bei einer chaotischen Parkplatzsituation
  • Vor- und Nachteile der Drehleiter bei einer Brandbekämpfung im Vergleich zu einem Gelenkmast
  • die personelle Einsatzfähigkeit der Wehren tagsüber in den Stadtteilen und in der Kernstadt
  • die Zusammenarbeit der Wehren des Schlitzerlandes bei Übungen und im Einsatzfall
  • die interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden bei Einsätzen und bei Beschaffungen
  • die Brandschutzerziehung in der Grundschule und in den Kindergärten
  • die Situation der Nachwuchsförderung (Jugend- und Kinderfeuerwehren im Schlitzerland)
  • der Katastrophenschutz im Schlitzerland
  • die Aufgaben des Stadtbrandinspektor und die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung
  • der mögliche Einsatz von Drohnen bei einer Brandbekämpfung und vieles weitere mehr

Frank Döring hob gegen Ende des Gedankenaustausches einmal mehr hervor, dass sich die Wehren des Schlitzerlandes auf die SPD-Fraktion als Ansprechpartner verlassen könnten. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten würden die Sozialdemokraten auch zukünftig dafür sorgen, dass seitens der Stadt alle notwendigen Voraussetzungen für einen erfolgreichen und sicheren Brandschutz gewährleistet werden.