Baufortschritt der Kläranlage besichtigt
Schlitz. Die Mitglieder der SPD-Fraktion des städtischen Parlaments nahmen Anfang der Woche die Gelegenheit wahr, sich über den Baufortschritt bei der Kläranlage in Hutzdorf kundig zu machen. Bürgermeister Schäfer und Herr Jahn von den Stadtwerken gaben Auskunft.
Es ist eng geworden auf dem Gelände der städtischen Kläranlage in Hutzdorf. Die energetische Optimierung hat mittlerweile etliche Rohbauten entstehen lassen, so dass eine sprichwörtliche „kompakte Anlage“ zu besichtigen ist. Herr Jahr von den städtischen Werken erläuterte den Sozialdemokraten den Baufortschritt.
Verschiedene Probleme im Produktionsprozess haben eine umfassende, neue technische Ausrichtung der Anlage notwendig gemacht. Die Entscheidung fiel zugunsten der investiv teuersten Alternative, die aber im laufenden Betrieb die günstigsten Ergebnisse mit sich bringt. Zukünftig wird eine Einsparung von 60% der bisher eingekauften Energie möglich sein.
Die Anlage hat für eine Gemeinde der Größe von Schlitz Pilotcharakter. Der Bau wird deshalb sowohl vom Bundesumweltministerium wie auch vom Bundesumweltamt finanziell gefördert und begleitet. Für die Burgenstadt bedeutet das eine umfassende Dokumentations- und Berichtstätigkeit.
Der charakteristische Faulturm prägt bereits seit geraumer Zeit das von außen sichtbare Bild der neuen Anlage. Mittlerweile ist aber auch das Betriebsgebäude rohbaufertig. Die Inbetriebnahme ist für 2015 vorgesehen.
Frank Döring, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, äußerte zum Ende der Besichtigung die Hoffnung, dass mit der energetischen Optimierung der Kläranlage auch die früher manchmal aufgetretenen Geruchsbelästigungen für die Stadtteile Hutzdorf und Sandlofs der Vergangenheit angehören sollten.