Ohne Rasen, ohne Licht…

Veröffentlicht am 19.03.2020 in Presse

…taugt der beste Sportplatz nicht.

Nach diesem Motto traf sich am vergangenen Wochenende eine Abordnung der SPD Fraktion mit einigen Vertretern der SG Schlitzerland am „oberen Sportplatz“ in Queck zu einem Ortstermin. Dort wurden einige Themen angesprochen, die den Fußballern arg unter den Nägeln brennen.

Neben den Senioren trainieren dort aktuell 9 Jugendmannschaften. Des Weiteren wird der Platz auch den benachbarten Vereinen zu Verfügung gestellt. Hinzu kommt, dass andere Plätze – bedingt durch Hochwasser – nicht immer bespielbar sind, und die sehr trockenen Sommer der letzten beiden Jahre allen Sportplätzen arg zugesetzt haben. Vor diesem Hintergrund konzentrierten sich die Trainingseinheiten aktuell auf diesem Platz in Queck, sodass der Rasen nun aufgearbeitet werden muss. Jedoch ist dies durch die Vereine allein finanziell leider nicht leistbar.

Wann,  wenn nicht jetzt in der „Zwangspause“, sollte das besser geschehen, damit der Platz den Anforderungen der nächsten Spielzeit wieder standhalten kann.

Das zweite Problem das angesprochen wurde, ist die mangelhafte Ausleuchtung des Platzes. Obwohl bei der Anlage des Platzes bereits Kabel für vier Flutlichtmasten gelegt wurden, sind bislang nur zwei Masten in Betrieb. Gerade in der „dunklen Jahreszeit“ ist dies ein Problem, da nur der besser ausgeleuchtete Teil des Platzes genutzt werden kann.

Zuletzt informierten sich die Abgeordneten bei den Vertretern der SG Schlitzerland zu dem Thema Kunstrasen.

Der Standort sei aus Sicht der Sporttreibenden für einen Kunstrasenplatz ideal. Im Rahmen der Sportstättenförderung gebe es oft auch Zuschüsse für die Anlage von Kunstrasenplätzen. Diese seien auch deutlich langlebiger und pflegeleichter als Naturrasenplätze. Außerdem stünde ein Kunstrasenplatz durch die weitgehende Witterungsunabhängigkeit für deutlich mehr Trainings- und Spielzeiten pro Jahr zu Verfügung. Schlitz habe in diesem Punkt gegenüber den Nachbargemeinden einigen Nachholbedarf, so die Meinung der Vereinsvertreter.

Angesichts der Tatsache, dass die Stadtverordnetensitzung im März abgesagt wurde, könne man noch keinen fixen Termin nennen, wann entsprechende Anträge auf die Agenda der Kommunalpolitiker gesetzt werden könnten. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Ziegler versprach dennoch, dass die SPD-Fraktion ihre „Hausaufgaben“ machen und die Angelegenheit schnellstmöglich beraten werde.