Eine Stippvisite in der städtischen Musikschule

Veröffentlicht am 03.05.2019 in Kommunalpolitik

Aufmerksame Zuhörer beim Gang durch die Räume

SPD-Fraktion vor Ort

Schlitz. Im Zuge ihrer regelmäßig durchgeführten Ortstermine besuchte die SPD-Fraktion des städtischen Parlaments vor einigen Tagen die städtische Musikschule. Die Kommunalpolitiker wurden von Frau Susanne Behounek, der Leiterin der städtischen Einrichtung, herzlich empfangen.

Die Stippvisite der Sozialdemokraten machte einmal mehr deutlich, wie wichtig der direkte Kontakt mit und die konkrete Inaugenscheinnahme von städtischen Einrichtungen sich für ehrenamtlich engagierte Akteure darstellen. Der Besuch hinterließ nämlich insgesamt eine Vielzahl unterschiedlicher Eindrücke.

So wissen die Mitglieder der SPD-Fraktion zum einen die Musikschule bei der seit Juli letzten Jahres verantwortlichen neuen Leitung in guten Händen. Eine Vielzahl neuer und vielversprechender Ideen und Initiativen führt bereits zu überzeugenden Ergebnissen. Die enge Zusammenarbeit mit der Grundschule zum Beispiel kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Und auch die Einführung des sog. „Abo-Unterrichts“ für Erwachsene fand den Beifall der Besucher. Für einen geringen finanziellen Aufwand kann man bei diesem Angebot fünf selbst bestimmbare „Unterrichtseinheiten“ erwerben, um die eigenen musikalischen Neigungen und Fähigkeiten auszuprobieren oder um bereits Erlerntes zu festigen oder zu vertiefen.

Für Kinder der kommenden 2. Klassen ist ein Instrumenten-Karussell angedacht. Es bietet die Möglichkeit, konkret festzustellen, welches Musikinstrument von vielen Alternativen den persönlichen Neigungen am ehesten entspricht. Dazu bedarf es allerdings einer entsprechenden instrumentellen Ausstattung. Sie ist leider noch nicht vorhanden. Übergangsweise könnte es helfen, wenn Musikfreunde und Gönner aus der Bevölkerung ihre persönlichen Instrumente leihweise zur Verfügung stellen würden.

Am anderen Ende der gewonnenen Eindrücke stand für die Sozialdemokraten leider der bauliche Gesamtzustand der Musikschule. Offensichtlich hat es die Stadt während der letzten Jahre versäumt, notwendige Instandhaltungen und Renovierungen vorzunehmen. Das beginnt bereits im Eingangsbereich. Er hinterlässt einen wenig einladenden Eindruck. Dies setzt sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, bei den Fluren und Unterrichtsräumen in beiden Stockwerken fort. Sie „rufen nach Hilfe“ ebenso wie die Fenster, denen es einfach an Farbe fehlt. Die Mitglieder der SPD-Fraktion sicherten zum Abschluss ihrer Stippvisite zu, im Rahmen der Möglichkeiten für Abhilfe zu sorgen.