Stippvisite in der Burgenstadt
Schlitz. In Berlin aktiv, aber im Wahlkreis geerdet – so präsentierte sich Birgit Kömpel (SPD-MdB) am vergangenen Montag bei einem kurzen Besuch in Schlitz.
Stippvisite in der Burgenstadt
Schlitz. In Berlin aktiv, aber im Wahlkreis geerdet – so präsentierte sich Birgit Kömpel (SPD-MdB) am vergangenen Montag bei einem kurzen Besuch in Schlitz.
Ihr Einzug in den Bundestag im letzten Jahr war eine Überraschung. Lange Zeit war nicht klar, ob es für sie reichen würde. Als aber feststand, dass sie ein Mandat errungen hatte, stürzte sie sich unverzüglich in die Arbeit. In zwei Ausschüssen ist sie vertreten. Verkehrspolitik und Familienpolitik sind ihre Arbeitsfelder.
Ihr Selbstverständnis als Wahlkreisabgeordnete fasst sie so zusammen, dass sie den Kontakt zu den Wählern vor Ort und den Parteifreunden nicht abreißen lassen will. Konkret bedeutet das, nicht nur im Wahlkampf präsent zu sein oder dann, wenn es etwas zu feiern gibt.
Anlässlich ihrer Stippvisite in der Burgenstadt nahm Birgit Kömpel die Gelegenheit zu einem Stadtrundgang wahr. Im Gespräch mit den Parteifreunden konnten dabei lokale Anliegen ausgiebig erörtert werden. Und selbstverständlich wurde auch über die Politik in Berlin diskutiert.
Birgit Kömpel zog eine insgesamt positive Zwischenbilanz. Die Stimmung in der SPD-Fraktion sei gut, nicht zuletzt wegen der erfolgreichen, deutlich sozialdemokratischen Handschrift im Regierungshandeln. Sie verwies dazu auf die Gesetzgebung zur Rente nach 45 Beitragsjahren, zum Mindestlohn und zur Energiewende. Wichtige Impulse seien mit dem „Elterngeld plus“ und der Diskussion zur Familienarbeitszeit ebenso in anderen Politikfeldern spürbar.
Seinen Abschluss fand der Besuch von Birgit Kömpel in der Teilnahme an der Faktionssitzung der heimischen Sozialdemokraten. Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein.

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